Familiensystemische Analyse mit Figuren

Systemisches Figurenbrett

Familiensystemische Analyse mit Figuren

Systemisches Figurenbrett

Was ist das Systemische Figurenbrett?

Das Systemische Figurenbrett ist eine vereinfachte Methode des Familienstellens, es braucht dazu keine stellvertretenden Personen. Dabei stellen wir symbolisch das Familiensystem mit der Hilfe von Holzfiguren dar, dies unter Anleitung und intuitiver Führung des Therapeuten. Diese Art gibt dem Klienten die Gelegenheit, selber in die verschiedenen Rollen und Positionen hinein zu spüren, bis er seinen heilenden Platz gefunden hat.

Wie läuft eine Behandlung mit dem Systemischen Figurenbrett ab?

Zu Beginn ziehen wir Karten, welche die Reihenfolge der Figuren, welche wir auf dem Brett darstellen wollen, festlegen. Anschliessend wählt der Klient nach seinem Gespür für jedes relevante Familienmitglied eine Figur aus und positioniert diese auf dem Brett. Dabei gibt der Therapeut sanfte Impulse, die zu einer heilenden Wandlung aller Positionen führt. Ziel ist dabei, gemeinsam eine natürliche Konstellation zu finden, die der Klient als «Innere Schablone» integrieren kann.

Familiensystemische Analyse mit Figuren

Was bringt das Systemische Figurenbrett?

Durch sein eigenes Mitwirken zum Finden seines Platzes im Familiensystem gewinnt der Klient Sicherheit, dass er – allenfalls trotz aller Schwierigkeiten – zur Familie dazugehört. Aus dieser Position heraus kann er den Mitgliedern sagen, was er «braucht» und auch was er «nicht mehr braucht». Ferner wird er sich seiner eigenen Rolle bewusst, kann sich positiv abgrenzen und in allem Eingebundensein trotzdem sein eigenes, authentisches Leben leben.

Wann wird das Systemische Figurenbrett angewandt?

Das Figurenbrett ist auf eine Art der Vorläufer des Familienstellens. Oftmals können Beschwerden bereits mit dieser Methode gelindert werden, ohne dass eine klassische Familienaufstellung notwendig wird. Es gelangt zur Anwendung, wenn die emotionalen Verknüpfungen und Verstrickungen in der Herkunfts- oder Gegenwartsfamilie zur dauernden, allenfalls krankmachenden Belastung werden. Man erkennt diesen Zustand, indem man «nicht mit», aber auch «nicht ohne» die Mitglieder leben kann oder will. Ein anderes Zeichen wäre, wenn man sich in Beziehungszwängen «gefangen» fühlt, obwohl es alle mit einem «gut» meinen.

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